Auf unserer Wiese blüht etwas!
Die erste Klasse besucht die Wiese im Schulgarten. Sie wollen Wiesenblumenspezialisten werden, deshalb nehmen sie die Wiese genau in Augenschein. Sie sind nicht die einzigen Besucher. Schmetterlinge, Käfer, Bienen, Spinnen und Ameisen wissen auch die Wiese zu schätzen.
Zuerst einmal lernen sie Pflanzen zu unterscheiden. Löwenzahn, Ferkelkraut und Wiesenbocksbart sehen oberflächig betrachtet fast gleich aus. Doch schnell erkennen die kleinen Pflanzenkundler, dass es große Unterschiede gibt. Die Blätter des Ferkelkrautes haben ganz viele Haare, genauso wie die Borsten auf der Ferkelhaut - aha deshalb der Name Ferkelkraut. Der Wiesenbocksbart hat einen festen glatten Stängel, ganz anders als der hohle dicke Stängel des Löwenzahns.
Die Kinder lernen noch viele Wiesenblumen kennen: die Margarite auch Wucherblume genannt, die wunderschöne blaue Glockenblume, die würzig riechende Schafgarbe, den giftigen Hahnenfuß mit den dottergelben Blüten, den Rotklee mit der Wuschelblüte, den Weißklee der am Boden entlangkriecht, das Gänseblümchen mit dem man wunderschöne Ketten basteln kann, den Spitzwegerich der Ersthelfer bei Insektenstichen, den Sauerampfer mit seinen Pfeilspitzenblättern ...
Später im Klassenzimmer werden die Kinder noch vieles über die Pflanzen erfahren und ein eigenes Wiesenbuch erstellen. Da können sie dann immer wieder nachblättern und sich an die vielen verschiedenen Blumen erinnern.