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Umweltschule 2021

Heckentag1
Heckenschätze
Spurensuche

H e ck e n t a g

 

Die 2. Klasse hat das schöne Wetter genutzt und sich auf den Weg zur Hecke bei der alten Schäferei gemacht. Hier lernten sie die verschiedenen Heckenstraucharten kennen. Gerade im Herbst sind sie bestückt mit leuchtenden Früchten. Das erleichtert die Bestimmung der Strauchart. Es gibt Beerensträucher mit essbaren und es gibt welche mit für den Menschen giftigen oder zumindest unbekömmlichen Beeren. Schon deshalb sollte man die Sträucher und Beeren unterscheiden können. Hagebuttenmarmelade kannten viele Schüler, doch sie erlebten auch den Geschmack einer Weißdornbeere. Gerade für die Vögel sind die Sträucher mit ihrer Beerenvielfalt eine wichtige Nahrungsquelle, hier erfuhren die Zweitklässler, dass auch Vögel ihre Lieblingsspeise haben. Viele Sträucher wehren sich mit Dornen und Stacheln. Der Name Weißdorn lässt schon erkennen, dass sich dieser Strauch mit Dornen zur Wehr setzt. Doch wenn man beim Märchen Dornröschen von einer Dornenhecke schreibt und eine Heckenrose malt, kann das nicht ganz richtig sein, denn die Heckenrose hat keine Dornen sondern Stacheln. Das wissen die Schüler der 2. Klasse nun und die Erwachsenen? Wissen die das auch?

Expertengruppe Beeren und Sträucher
Expertengruppe Nadelbäume
Expertengruppe Laubbäume

"Der Wald ist bunt und schön!" (Alexander, Kl.3)

 

Im Herbst wanderten wir Drittklässler zum Wald am Thuswasserfall. Dort konnten wir in verschiedenen Expertengruppen ungestört auf Entdeckungssuche gehen. Wir erforschten die Nadelbäume, die Laubbäume, die Sträucher und Beeren, die Pilze sowie Tierspuren in den Gruppen und stellten die Ergebnisse der Klasse vor.

 

Wir lernten Nadelbäume von Laubbäumen zu unterscheiden und fanden die unterschiedliche Rinde der Bäume spannend. Wir entdeckten Fliegenpilze, die sehr schön aussahen, aber giftig sind und lernten, dass es auch giftige Beeren gibt. Wir entdeckten viele Tierspuren z.B. von Eichhörnchen abgeknabberte Zapfen oder Gänge von Baumkäfern in Rindenstücken.

 

Zum Schluss machten wir  noch ein Experiment mit Hilfe einer Gießkanne und erkannten, dass der Wald durch seine Baumkronen, die Baumwurzeln und das viele Moos am Boden das Wasser zurückhält. Das ist gut für den Grundwasserspiegel und schützt vor Überschwemmungen.

 

Natürlich hatten wir auch leckere Brotzeit dabei und Zeit zum Spielen blieb beim Thuswald auch genügend!

Expertengruppe Tierspuren
Käferspuren
Unterwegs zum Experiment
Birkenpilz
Glückspilze :)
Fliegenpilz

Die erste Klasse startet die Ausbildung zum Wiesenpflanzenbotaniker!

Wiesenpflanzensuche

Die erste Klasse erkundete die Wiese im Schulgarten. Bei herrlichem Wetter zeigten die Wiesenblumen ihre bunte Vielfalt und begeisterte die Schüler. Schnell entdeckten sie verschiedenste Blütenpflanzen und beobachteten interessiert die Vielfalt der tierischen Wiesenbesucher.

Ausstellung

Die Wiesenkundler wollten nun zu richtigen Wiesenblumenbotanikern ausgebildet werden. Stolz präsentierten sie ihre gesammelten Schätze und beschrieben die einzelnen Teile der Pflanzen. Schnell war klar, dass man alle Pflanzenteile genau betrachten muss, um den Namen der Wiesenblume zu finden.

Ausstellung

Die angegehenden Botaniker erkannten auch schnell, dass der Weißklee und der Rotklee ihre Namen aufgrund der Farbe ihrer Blüten haben. Gelächter rief der Name des Ferkelkrautes hervor, dass seinen Namen von den borstigen Blättern bekam. So erforschten sie Blume für Blume und waren sehr stolz auf ihr neu erworbenes Botanikerwissen.

Stärkung

Natürlich brauchen auch wissendurstige Botanikerschüler eine Stärkung, denn Denken verbraucht viele Kalorien, die schnell wieder nachgefüllt werden müssen. Toll, dass man auch Wiesenblumen, wie zum Beispiel das Gänseblümchen, auf das Butterbrot legen kann. Sieht toll aus und schmeckt auch noch lecker.

Wann haben die vielen Obst- und Gemüsesorten denn Saison?

- die 4. Klasse geht dem Obst und Gemüse auf die Spur

 

Im Supermarkt bekommen wir so ziemlich alle Sorten von Obst und Gemüse auf die wir gerade Appetit haben. Bananen sind das ganze Jahr zu haben. Nun sie wachsen in Südamerika auf Plantagen und können das ganze Jahr über geerntet werden. Man erntet nur grüne Bananen und diese begeben sich per Schiff auf die große Reise zu uns nach Deutschland. Da haben sie dann Zeit zum Reifen. Würde man die Bananen reif ernten, könnten sie die Reise zu uns nicht überstehen. Wie sieht es mit unserem Lieblingsobst Erdbeeren aus? In unserem Garten leuchten sie jetzt im Sommer rot aus dem Erdbeerbeet. Das ist auch die Erntezeit der leckeren Beeren, so von Mai bis Juli können wir sie frisch genießen. Doch es gibt doch auch im Winter Erdbeeren im Supermarkt! Diese kommen natürlich auch aus fernen Ländern, wie zum Beispiel aus Ägypten oder Israel. Unreif ernten kann man die Erdbeeren nicht, also müssen sie so schnell wie möglich reisen, am besten mit dem Flugzeug. Trotzdem verderben viele der roten Früchtchen auf ihrem langen Reiseweg und gut für das Klima sind solche Flugreisen nicht. Essen wir doch lieber die Erdbeeren im Sommer, wenn man sie bei uns frisch und lecker pflücken kann. Danach genießen wir die Erdbeermarmelade, die wir aus der reichen Ernte gekocht haben. Mmh!

Im Salat lieben wir Gurken und Tomaten. Die gibt es doch auch das ganze Jahr über im Supermarktregal! Bei uns im Garten werden sie erst jetzt im Gewächshaus reif und groß. Gibt es keine deutschen Tomaten mehr, dann holen wir sie z.B. aus Spanien oder Niederlande in den Supermarkt. Tomaten mögen es warm und wachsen deshalb dort in großen beheizten Gewächshäusern. Künstliches Licht ersetzt die Sonne. Klar, dass das viel Energie verbraucht. Dazu kommt noch die weite Reise im Lastwagen nach Deutschland. Das ist alles nicht gut für das Klima und so lecker wie unsere sonnengereiften Tomaten schmecken sie auch nicht. Ganz schön kompliziert!

Wollen wir unsere Obst- und Gemüsesorten genießen und gleichzeitig das Klima schützen, sollten wir es saisonal und aus der Region, also aus Franken oder wenigstens aus Deutschland einkaufen. Damit ihr den richtigen Durchblick habt, hilft euch ein Saisonkalender.  Hier ist ein Exemplar von UTOPIA:  Utopia saisonkalender zum Ausdrucken

Klimaprojekt_Buch1

Die 4. Klasse las das Buch "Pia, Alex und das Klimaprojekt"

 

 

 

 

Das Buch führte sie mit einer spannenden Geschichte in das Thema "Klimawandel" ein.

Inspririert davon entstanden diese Kunstwerke.

Klimaprojekt_Buch2
Fritz und Rudi referieren in der 1. Klasse
Jennifer und Julia referieren in der 1. Klasse
Selina, Naomi und Ben referieren in der 2. Klasse

Bei ihrer Recherche zum Klimawandel im Internet stießen die Schüler auf Felix Finkbeiner. Er präsentierte in ihrem Alter seiner Klasse ein Referat über Wangari Matthai, einer bemerkenswerten Frau aus Kenia, die ihr Leben dem Pflanzen von Bäumen widmete. Wangari Matthai erkannte damals schon, dass Bäume sehr wichtig sind um die Umwelt zu schützen. Der 9jährige Felix Finkbeiner war so beeindruckt von der Pflanzidee und pflanzte gleich mit seiner Klasse einen Baum auf dem Schulgelände. Seine Begeisterung motivierte ihn dazu große Pflanzaktionen zu veranstalten und 1 Million Bäume zu pflanzen. Inzwischen sind bei weltweiten Pflanzaktionen schon 15 Milliarden Bäume gepflanzt worden und die Organisation, gegründet von Felix Finkbeiner, "Plant for the Planet" strebt die Zahl von 1 Billion gepflanzter Bäume für das Klima an. Die engagierten Schüler der 4. Klasse wurden gleich von der Begeisterung angesteckt und fertigten Plakate zum Thema "Bäume pflanzen für das Klima" an. Damit zogen sie in die anderen Klassen und referierten gekonnt zum Thema Klimawandel und was Bäume pflanzen damit zu tun hat. Eines ist klar: Die Röslauer Schule wird im nächsten Jahr eine Baumpflanzaktion starten. Danke ihr Mädchen und Jungen der 4. Klasse für diese Idee und den Motivationsschub! Das habt ihr prima gemacht!

Ahmad und Niklas referieren in der 2. Klasse
Paul und Paul referieren in der 2. Klasse
Mike und Jonas referieren in der 3. Klasse
Matthias und Florian referieren in der 3. Klasse
Biogasanlage

Viertklässler besuchen die Biogasanlage der Familie Schubert in Grün

 

Neugierig und freudig aufgeregt machten wir Viertklässer der Grundschule Röslau uns zusammen mit unseren Lehrerinnen Gabi Neubert und Doris Rausch auf den Weg nach Grün, um die Biogasanlage der Familie Schubert zu besichtigen.

 


 


 

Werkhalle

Das erste Highlight waren bereits am Anfang die Traktoren in der Werkstatt, deren Hinterräder größer waren als wir!

Bakterienfutter

„Immer der Nase nach“ ging es zuerst zum Silo, wo Grasschnitt, Mais- und Getreideschnitzel auf ihre Weiterverwendung warteten.

Fermenter

Der Weg führte weiter zum Fermenter, in welchem die Biomasse bei ca. 45°C vergärt. Hier kommt zur Silage noch Gülle hinzu, was den fleißigen Billiarden von Bakterien recht gut schmeckt. So entsteht Methangas, womit wiederum die lauten Motoren im Blockheizkraftwerk angetrieben werden, die hierdurch Strom erzeugen.

Bakterien bei der Arbeit

Der Blick in den Fermenter verdeutlichte die Arbeit der Bakterien: überall stiegen Gasblasen auf und der Biomassebrei blubberte munter vor sich hin.

Motorenraum

Hier konnten wir einen Blick in einen der Motorenräume werfen, da dieser gerade nicht in Betrieb waren.

Stromeinspeisung

Auch das Kühlwasser findet weitere Verwendung und heizt mehrere Wohnhäuser in Grün.

Der fertig vergorene Biomassebrei ist bester Dünger und wird mit dem Güllefass wieder auf die Felder ausgebracht.

Gruppenbild
Gruppenbild mit Katze

Zum Abschluss wurden wir noch reich beschenkt mit einer Tüte voll leckerer Kartoffeln aus dem eigenen Anbau. Danke Familie Schubert für diese tolle Führung!!

Im Schulgarten

Bildungsstätte trifft Umweltschule

Die Krea(k)tive Grundschule Röslau ist seit 2012 zertifizierte Umweltschule und hat sich diesen Titel jährlich neu erworben. Stolz begrüßten Schulleiterin Frau Rogler-Unglaub und Stellvertreter Herr Reinwald die Teilnehmer einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Im Kleinen das Große beginnen“ des Evangelischen Bildungszentrums Bad Alexandersbad. Die Besucher unter der Leitung von Frau Heidi Sprügel, wollten sich über das Programm „Umweltschule“ vor Ort informieren und verfolgten interessiert die Ausführungen der Lehrkräfte. Zuerst wurden die angelegten Insektenbeete im Schuleingangsbereich bewundert, danach besichtigte die Gruppe den Schulgarten. Hier konnten verschiedene Projekte gezeigt werden, die teilweise (z.B. die Kräuterspirale, die kleine Streuobstwiese) in Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenverein gestaltet wurden. Die Kindergruppe des Obst- und Gartenbauvereins nutzt ebenfalls den Schulgarten für ihre Treffen und Aktionen.

Nach der Schulgartenerkundung wurden im Schulhaus noch einzelne Projekte z.B. Ressource Papier, In die Schule GEH ich gern, Ernährungscheck – Verpackungen lesen, sowie das diesjährige Projekt „Bäume pflanzen für das Klima“ vorgestellt.  Betont wurde seitens der Referenten, dass eine Umweltschule nicht ausschließlich die Projekte ausmacht, sondern die wiederholten, fest eingeplanten Rituale im Hinblick auf ein nachhaltiges umweltfreundliches Alltags- bzw. Schulleben. Wir hoffen, dass wir Anregungen und Impulse für eigene Projekte der interessierten Gruppe mit auf den Weg geben konnten und bedanken uns dafür, dass wir als positives Beispiel einer Umweltschule ausgewählt wurden. Darauf sind wir sehr stolz!

Projekterkundung im Schulhaus
Ehrung Umweltschule 2021

2021 Umweltschule in Europa!


Trotz erschwerter Bedingungen wurden unsere Projekte wertgeschätzt. und wir sind zertifizierte Umweltschule in Europa 2021.  Darauf sind wir sehr stolz und werden uns weiter engagiert für unsere Umwelt einsetzen. Nur wer seine Umwelt kennt wird sie auch schützen!

Auf dem Bild präsentieren stellvertretend für die ganze Schulfamilie die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse, die in diesem Schuljahr die Arbeitsgemeinschaft Umwelt und Garten besuchen und damit ihr besonderes Interesse für die Natur zeigen stolz die Flagge. Hinten rechts sind die Schulleiterin Frau Rogler-Unglaub und hinten in der Mitte die Umweltbeauftragte der Schule Frau Gabriele Neubert zu sehen.