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Umweltschule 2016

In die Schule geh ich gern (Projekt 1)

 

 

Die Röslauer Grundschule greift in diesem Schuljahr eine Aktion des Bund Naturschutzes unter dem Motto „In die Schule GEH‘ ich gern“ auf. Ziel dieser Aktion ist es, möglichst viele Kinder dazu zu bewegen, ihren Weg zur Schule zu Fuß zu gehen und sich nicht mit dem Auto bringen zu lassen.

 

Der tägliche Schulweg ist ein wichtiges Erfahrungsfeld für die Kinder. Konzentration und Leistungsfähigkeit werden durch die Bewegung an frischer Luft gesteigert. Regelmäßige Bewegung sorgt für eine stabilere Gesundheit. Außerdem sind Radfahren und zu Fuß gehen saubere, geräuscharme und energiesparende Formen der Fortbewegung. Wer zu Fuß geht, nimmt seine Umwelt intensiv wahr und kommt mit anderen Menschen in Kontakt. Die Kinder lernen frühzeitig sich im öffentlichen Verkehrsraum selbständig und sicher zu bewegen.

 

Viele Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil sie meinen, es wäre sicherer. Je mehr Kinder aber zu Fuß oder mit dem Fahrrad ihren Schulweg zurücklegen, desto besser werden sie vom motorisierten Verkehr wahrgenommen und berücksichtigt. Die Sicherheit der Kinder steigt. Es gibt kein Parkproblem vor der Schule. Die zu überquerenden Straßen werden wieder überschaubar. Das Tollste, alle leisten einen persönlichen vorbildlichen Beitrag zum Klimaschutz!

 

 

Meldungsfoto

 

In einem Elternbrief wurden alle Erziehungsberechtigten über das Projekt informiert und auf die Vorteile aufmerksam gemacht. Alle Kinder, die aus eigener Kraft – also ohne Auto – zur Schule kommen, stempeln eine Fußspur auf ein Plakat mit einem Bild des Schulhauses in der Aula. Im Laufe des Schuljahres entstanden und entstehen noch lange Wege mit Fußspuren, die zur Schule führen. Nach der einleitenden Diskussion einigte man sich darauf, dass auch die Busschüler stempeln dürfen, wenn sie den Schulbus und nicht das "Elterntaxi" in Anspruch nehmen. Um auch Schülern mit weiten Schulwegen die Möglichkeit zu geben gerade morgens zu stempeln, kam man dem Vorschlag nach, dass die Eltern sie auf halber Strecke mit dem Auto absetzen, wenn sie sowieso schon mit dem Auto unterwegs zur Arbeit o.ä. sind.

Die Kinder der 2. Klasse dokumentieren ihre Erfolge ganzjährig nochmals extra in einer Tabelle. Die 1. Klasse führte das über zwei Monate durch. Die 4. Klasse möchte am Ende des Schuljahres einige Berechnungen mit den Erfolgsergebnissen ausführen z.B. die durchschnittliche Kilometerzahl der gelaufenen Strecken, Einsparung des Co2-Ausstoßes usw.

 

 

 

 

 

Biologische Vielfalt in der Schulumgebung (Projekt 2)

Farbenvielfalt der Pflanzen

 

Im Rahmen eines Projekttages der 2. Klasse stellten wir aus verschiedenen Pflanzen Farben her, die mit Hilfe von Essigessenz oder Natron noch farblich verändert wurden. Die Schülerinnen und Schüler probierten mit den Farben unterschiedliche Techniken aus und kreierten mit Begeisterung individuelle Bilder. Besonders die Zartheit und Natürlichkeit der Farben überzeugte die Kinder. Es entstand die Idee auch am Schulfest für alle Kinder und Besucher einen Pflanzenfarbenworkshop anzubieten, passend zu unserem Musical "1000 Farben hat die Welt". Auch dieser Workshop war sehr erfolgreich, die Farbvielfalt überraschte viele Besucher und regte zur Nachahmung an.

 

 

 

Bauerngarten


Unsere AG Umwelt und Garten plante eine Umgestaltung der Beete im Schulgarten. Das rechteckige Areal wollten die Kinder in eine Art Bauerngarten umgestalten. Im Herbst zeichneten sie ihre Vorstellungen auf. Es wurde Maß genommen, die Beete wurden eingeteilt sowie die Bepflanzung leerer Flächen geplant. Im April setzten die Kinder mit Hilfe des ansässigen Obst- und Gartenbauvereins ihre Ideen in die Tat um. Es entstanden nun schmalere, für die Kinder leichter zu bearbeitende Beete und breitere Wege mit Rindenmulch. Der Komposthaufen wurde umgesetzt und die gesiebte Erde für die Beete genutzt. Zusätzlich zu unseren im letzten Jahr angepflanzten Wildbienenbeeten entstanden nun Gemüsebeete, ein Erdbeerbeet und Ecken mit Beerensträuchern. Alle Beete wurden natürlich wie im Bauerngarten auch mit verschiedenen Blumen bestückt. Geplant sind noch ein Bogen als "Eingang", die Gestaltung mit Weidenzäunchen und künstlerischen Objekten. Die Kinder freuen sich jetzt schon auf die Verarbeitung der Ernte.

 

 

Viel Lob für unsere Umweltprojekte!

 

Umweltministerin Ulrike Scharf ehrte unsere Schule mit der Auszeichnung "Umweltschule in Europe/Internationale Agenda 21-Schule" für das Schuljahr 2015/2016. Gabriele Neubert nahm die Auszeichnung im Namen unserer Schule stolz entgegen.

 

AuszeichnungUmweltschule16